Werkstatt: DIALOGfähig an den Grenzen des Daseins

Termin
19032016 10:00 - 18:00
Stadt
Susanne Jaeger-Gerlach
Leitung
Susanne Jaeger-Gerlach

 

Datum

19. März 2016    

Zeit

10.00 - 18.00 Uhr

Ort

Goldbekhaus
Moorfuhrtweg 9b
22301 Hamburg

Kosten

90.- Euro

Leitung

Referenten

Susanne Jaeger-Gerlach

Traute Bodien, Helmut Dorra

 

Ablauf vormittags

Kurzreferat: Leben heißt im Dialog sein - Das Verständnis des Dialogs bei Martin Buber und Viktor Franki

Übungen in Kleingruppen: Was ist ein Dialog im Sinne Bubers und Frankls

Auswertung im Plenum

Kurzreferat: Grundlagen eines fragenden Dialoges

 

Mittagspause   ca. 1 Std.

 

Ablauf nachmitags

Kurzreferat: Leben ist Bewegung

Übungen zum "Dialog in Bewegung"

Kurzreferat: Anwendung des fragenden Dialoges auf die Arbeit mit Träumen

Übungen  zum fragenden Dialog in der Traumarbeit

Kurzreferat: Die methodischen Schritte des Existenziell-Narrativen Traumarbeit

Übungen zum Dialog mit dem eigenen Traum und dem anderer

Inhalt

An diesem Werkstatt-Tag werden auf dem Hintergrund der Existenzanalyse und Logotherapie Methoden vorgestellt, mit denen wir die Tag- und Nachterlebnisse, das Traum- und  Wachbewusstsein von Ratsuchenden oder sich in Krisen befindenden Menschen begleiten Und verbinden können.

Im Zentrum  steht der Dialog mit sich selbst und mit der Welt, mit der eigenen Innenwelt und der zu gestaltenden Aussenwelt.

Wir neigen dazu, Dinge, Sachverhalte und Verhalten anderer oft sehr schnell aus unserem Verständnis heraus zu interpretieren. Aus Sicherheitsbedürfnissen ordnen wir ihn in unser Welt- und Lebensverständnis ein und machen ihn für uns vermeintlich vorhersehbarer und verständlicher. Aber so entsteht nur ein Bild vom Gegenüber – mit unseren Farben gemalt. Der Andere kann in seiner Andersartigkeit nicht erscheinen.

Die Methode des existenziellen Dialoges soll dazu beitragen, sich und anderen offener, fragender, neugieriger begegnen zu können.

Dazu braucht es die Fähigkeit, alles Vorwissen über einander und alle Deutungen einzuklammern, damit Raum und Atmosphäre zwischen den Gesprächspartnern entstehen kann.

Diese Haltung der vorurteilslosen Offenheit gilt auch den "Nachtgeschichen", den Träumen, denen wir ebenso fragend und offen begegnen. Mit Hilfe dieser Methode können die Inhalte unserer Träume fruchtbar gemacht werden für unsere bewusste Tages- und Lebensgestaltung; denn so, wie Tag und Nacht zusammen gehören, Schlafen und Wachen, so sind wir träumend und wachend eine Person und ein Ganzes. In der Nacht überlassen wir uns unserem inneren Traumregisseur. Am Tag übernehmen wir wieder selbst - im Rahmen unserer Möglichkeiten - die Regie in unserem Leben. So wie unser Tageserleben in die Traumbilder eingeht, genauso können die Botschaften der Nacht auch hilfreich in den Tag einfließen. 

 

Zielgruppe

Menschen die Menschen in Not- und Krisensituationen begleiten: TherapeutInnen, SeelsorgerInnen, Pflegekräfte, ÄrztInnen, PädagogInnen und Interessierte

 

 Anmeldung abgelaufen
 
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